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Archiv Wehrstedt

6. Januar 2002

MGV Wehrstedt v. 1887 tut was

Die Überalterung des ältesten Wehrstedter Vereins wird zum Problem.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des MGV, dem ältesten Wehrstedter Verein, wurden langjährige Mitglieder geehrt. - Aber auch die Nachwuchsproblem wurden angegangen.

Gruppenbild
Die Geehrten mit Vorstand und Wolfgang Richter vom Chorverband Bad Salzdetfurth

Der MGV Hoffnung Wehrstedt von 1887 blickte auf ein bewegtes Jahr 2001 zurück, in dem die Aktivität des Vereins und die Bedeutung für die Dorfgemeinschaft sichtbar wird. Der 1. Vorsitzende Andreas Rendel zählte die zahlreichen Veranstaltungen und öffentlichen Auftritte des Vereins auf z.B.: Grillfest, Bläserfahrt, Sängerfest und Weihnachtsgottesdienst wurden von den Aktiven mitgestaltet, besucht oder veranstaltet.

Der Chorleiter Heiko Sandvoß beleuchtete in seinem Rückblick jedoch auch die Defizite des Männerchores. Wohl aufgrund des hohen Altersduchschnittes ist die Leistungsfähigkeit des Chores nicht mehr gewährleistet. An ein Konzert möge er sich nicht mehr heranwagen, so Sandvoß. - Obwohl er den Aktiven eine hohe Bereitschaft und eine sehr gute Beteiligung an den Übungsabenden sowie Spaß am Singen bescheinigte. "Es muss was geschehen!" appellierte er an die anwesenden Mitglieder.

Gemeinsam mit dem Vorstand schlug er vor eine Frauengruppe ins Leben zu rufen, um so auch jungen, am Chorgesang interessierten Paaren den Weg in den ältesten Wehrstedter Verein schmackhaft zu machen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Ehrung von langjährigen Vereinsmitgliedern. Der Schriftführer des Chorbezirkes Bad Salzdetfurth Wolfgang Richter übereichte die Auszeichnungen: Erwin Otto (25 Jahre), Leo Franke (40 Jahre), Fredi Grimme (40 Jahre) und Kurt Hasse (50 Jahre).


Bericht und Foto von Jörg Neelen
 

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