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Archiv Bad Salzdetfurth

2. Februar 2007

Überlebenspaket zur Volljährigkeit

Gemeinden bringen Päckchengruß zum 18. Geburtstag

Gruppenbild
v.l.: Christiane Bornemann; Kirchenvorstandsvorsitzende der St. Georg-Gemeinde, Anne Köster vom Besuchsdienst und Horst Volke; Kirchenvorstandsvorsitzende der Martin-Luther-Gemeinde überreichen Jan Jörgensen das ester (Über-) Lebenspäckchen zur Volljährigkeit.

Normalerweise wird das Päckchen zum 18. Geburtstag von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Besuchsdienstes lediglich abgegeben. Aber zu Jan Jörgensen (rechts im Bild) kamen gleich mehrere Gratulanten: Die Kirchenvorstandvorsitzende der St. Georgs-Gemeinde, Christiane Bornemann, Anne Köster vom Besuchsdienst und der Kirchenvorstandsvorsitzende der Martin-Luther-Gemeinde, Horst Volke (von links). Schließlich ist Jan Jörgensen der erste gewesen, der ein "(Über-)Lebenspäckchen zur Volljährigkeit" erhalten sollte. Mit seinem Geburtstag startete die Päckchenaktion der Kirchengemeinden St. Georg und Martin-Luther Bad Salzdetfurth.

Manche Gemeindeglieder vermuteten Tippfehler, als sie die abgedruckten Zahlen in den Geburtstagslisten im Gemeindebrief sahen: "Das soll doch bestimmt 81 heißen und nicht 18." Aber da hatten sie sich getäuscht, denn auch die 18jährigen, die ein Päckchen bekommen, werden von nun an in den Geburtstagslisten genannt.

Das "(Über-)Lebenspäckchen zur Volljährigkeit" ist gefüllt mit vielen Dingen und guten Wünschen, die die jungen Menschen auf dem Weg ins selbständige und selbstverantwortete Leben begleiten sollen. Diakonin Ilona Wewers hatte ein solches Päckchen zunächst den Jugendmitarbeitern der Evangelischen Jugend zum 18. Geburtstag geschenkt: "Weil Idee bei den Jugendlichen so gut ankam, fand ich, dass wir als Gemeinde eigentlich allen 18jährigen eine Freude damit machen könnten." Ihre Idee wurde in den Kirchenvorständen und im Besuchsdienst begeistert aufgenommen und in die Tat umgesetzt.

"Wir Kirchenvorstände wollen die junge Generation nicht aus dem Blick verlieren. Der 18. Geburtstag ist ein guter Anlass, jungen Menschen zu zeigen: wir haben an dich gedacht, du bist wichtig für unsere Gemeinde," erläutern Christiane Bornemann und Horst Volke.

Viele fleißige Hände haben die ersten Päckchen gepackt, dafür geschnippelt und geschrieben und warten nun gespannt darauf, wie die Päckchen bei den jungen Gemeindeglieder ankommen werden. Manche 18jährige werden sicher überrascht sein, dass sie ein Päckchen von der Kirche bekommen, und bestimmt werden sie bei dem ein oder anderen Gegenstand ein bisschen schmunzeln.


Bericht und Foto von Jörg Neelen
 

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