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Archiv Bad Salzdetfurth

20. März 2003

Ökumenisches Friedensgebet

Dona nobis pacem - Verleih uns Frieden gnädiglich

Kerze
Eine Kerze im Fenster als Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit mit allen, die Frieden wollen.

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen riefen am Donnerstag, 20. März, dem ersten Tag des Irak-Krieges, zum Ökumenischen Friedensgebet in die Kirchen.

Um 18.00 Uhr wurden landesweit die Glocken geläutet, und in vielen Kirchen gab es Friedensgebete. In der Bad Salzdetfurther St. Georgskirche gestalteten Pastor Klaus-Daniel Serke, Pfarrer Bruno Beierle, Pfarrer Dr. Hermann Barrois und Diakonin Ilona Wewers gemeinsam den Gottesdienst. In Heinde organisierte Pastor Olaf Prigge eine Friedensandacht und in Bodenburg, Östrum und Wehrstedt wurde unter Mitwirkung von Pastor Henning Forwergk, Mareike Holt-Hövemann, Elke Sandvoß, Gisela Nitsche und Christa Flätchen gebetet.

Unter anderem wurden deutliche und bewegende Worte der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann verlesen, in der sie Stellung zu dem Krieg im Irak nimmt. So schreibt sie z.B.: "auch in diesem Krieg wird Gottes Name auf allen Seiten im Munde geführt. Das ist für mich Gotteslästerung. Für die, die Jesus nachfolgen, gilt der Satz: Selig sind die Friedfertigen!"

Diakonin Ilona Wewers nahm eine Anregung aus dem Text auf und regte an, "während des Krieges abends eine Kerze ins Fenster zu stellen als Zeichen der Hoffnung und als Zeichen der Verbundenheit mit allen, die Frieden wollen."

Der Text von Dr. Margot Käßmann ist im Internet nachzulesen: http://www.evlka.de


Bericht und Foto von Jörg Neelen
 

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