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Archiv Bad Salzdetfurth

20. Februar 2002

Die Organisation der Rückkehr in den Beruf muss gründlich vorbereitet werden

Die Beauftragte für Chancengleichheit des Arbeitsamtes Hildesheim, Astrid Dimanski, informiert Berufsrückkehrerinnen.

Frauen, die nach der Familienphase wieder ins Berufsleben wollen, sehen erst einmal einen steilen Weg, gepflastert mit Stolpersteinen vor sich. Als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sieht es Astrid Dimanski als wichtigste Aufgabe an, Frauen auf diesem Weg zu begleiten. Sie informiert über die umfangreichen Möglichkeiten der Frauenförderung des Arbeitsamtes Hildesheim und über die Wege durch das Arbeitsamt.

Gruppenbild
Astrid Dimanski vom Arbeitsamt Hildesheim und die Frauenbeauftragte der Stadt Bad Salzdetfurth Ursula Geiger im Gespräch mit interessierten Frauen.

Aktuelle berufliche Kenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiedereingliederung auf den Arbeitsmarkt. Vielleicht hilft ein Gespräch, in dem ein Profiling erarbeitet wird oder ein einwöchiges Bewerberseminar um zu erkennen, wo stehe ich und welches ist mein nächster Schritt.

Gründlicher können Frauen in zwölfwöchigen Trainingsmaßnahmen an diesem Thema arbeiten. Besonders das integrierte Praktikum öffnet Wege in Firmen. Ein Betriebspraktikum ist eine sehr effektive Art sich zu präsentieren. In Kursen zur fachlichen Qualifikation können z.B. auf unterschiedlichem Niveau PC-Kenntnisse erworben werden, Einarbeitung in Tätigkeitsfelder in der Gastronomie und Pflege oder in der Buchhaltung ist möglich. Besonders Frauen ohne Berufsabschluss erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Unterstützung im Rahmen einer Umschulung.

Einige Voraussetzungen für die Teilnahme geförderten Bildungsmaßnahmen sind z.B.: meine Kinderbetreuung ist organisiert, mir fehlen aktuelle berufliche Kenntnisse, die angestrebte Weiterbildung wird von Arbeitgebern nachgefragt, eine Beratung durch einen Arbeitsberater/in des Arbeitsamtes hat stattgefunden.

Ein Teil der Kurse wird in Teilzeitform angeboten, dies erleichtert es Familienpflichten und berufliche Bildung zu koordinieren. Kurskosten, Fahrkosten und Zuschüsse zu den entstehenden Kinderbetreuungskosten können erstattet werden, in bestimmten Fällen auch Unterhaltsgeld.

Astrid Dimanski, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Arbeitsamt Hildesheim, informiert zum Thema Frauenförderung jeden ersten Mittwoch im Monat um 14 Uhr in den Räumen von Job-Online, Ratsbauhof 6 in Hildesheim. Nähere Auskünfte unter Rufnummer 05121/969-999.


Bericht von A. Dimanski, Foto von Jörg Neelen
 

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