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Archiv Bad Salzdetfurth

12. September 2000

Hurra, hurra die Schule brennt ...

Feuerwehr übt Ernstfall im Schulzentrum am Birkenweg.

Nein, die Schule brannte nicht wirklich, aber die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzdetfurth hat für Ihre Kameraden der Feuerwehrbereitschaft 5 aus dem Nachbarkreis Alfeld eine Übung vorbereitet, die es in sich hatte.

Löschen! In der Schule, so wurde angenommen, hat es beim Kochunterricht in der Schulküche eine Fettexplosion mit anschließendem Brand gegeben. Also haben Ortsbrandmeister Rainer Stoffregen und seine Leute den ganzen Keller, das Erdgeschoss und die Treppenhäuser mit Rauch aus der Rauchmaschine gefüllt. Verletzte, so das Szenario, gab es auch, überwiegend mit Brandverletzungen an den Armen, die von der RUD (realistischen Unfalldarstellung) DRK Kemme/Bad Salzdetfurth täuschend echt geschminkt wurden. "Jeder Verletzte hat seine Rolle bekommen, und muss sich so verhalten, wie es echte Verletzte auch tun würden", berichtet Margarete Schierding, "wir beobachten die Rettungsaktionen, und überprüfen, dass "unsere Verletzten" auch richtig behandelt werden".

Verletzte werden gerettet Neben 8 Verletzten gab es auch einen "Toten" zu bergen, der von einer Puppe gemimt wurde.

Die geborgenen Verletzten wurden von der herbeigerufenen Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Bad Salzdetfurth versorgt und abtransportiert.

Feuerwehr mit Atemschutz Doch damit nicht genug. Die Feuerwehrleute der vier Züge hatten noch mit weiteren Problemen zu kämpfen. So breitete sich das Feuer durch einen kräftigen Nordostwind weiter aus und griff auf weitere Gebäudeteile über. Das Wasser reichte nicht, so dass die Männer Wasser aus der Lamme bis zur Schule pumpen mussten. Und wäre das nicht schon genug, wurden plötzlich zwei Feuerwehrleute mit Atemschutz vermisst. Sie tauchten nach der vereinbarten Zeit einfach nicht wieder aus dem Rauch auf. Aber auch sie wurden "gerettet".

Bereitschaftsführer Matthias Kynast und Ortsbrandmeister Rainer Stoffregen bewerteten in einer kurzen Nachbesprechung die Übung als erfolgreich.


Jörg Neelen aus Wehrstedt.
Er arbeitet als selbständiger Informatiker im Bereich Internetservice und Web- Design.
 

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