4. Dezember 2003
Barbaratag
Die Legende erzählt, das Barbara, die Christin geworden war, von ihrem Vater ins Gefängnis geworfen wurde. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Zweig in Ihrem Gewand, den sie im Gefängnis ins Wasser stellte.
Am Tag ihrer Hinrichtung blühte der Zweig auf.
Von dieser Legende leitet sich der Brauch der Barbarazweige ab. Am Barbaratag werden Zweige von Bäumen (Kirsch-, Apfelbaum, Schlehdorn) gepflückt, über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt und dann in einen Krug mit Wasser gestellt.
In der Wärme des Hauses treiben die Knospen, und zur Weihnachtzeit erblühen die Zweige.
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